Lebkuchen ohne raffinierten Zucker mit Datteln gebacken

Lebkuchen ohne raffinierten Zucker: Genuss neu gedacht

Warum ich diesen Lebkuchen ohne raffinierten Zucker so gerne backe

Ich liebe gutes Essen. Ich liebe Gewürze, Aromen, Texturen. Und ich liebe es zu schlemmen. Genau deshalb interessieren mich Rezepte, die nicht nach Verzicht schmecken, sondern nach echtem Genuss.

Ich esse schon länger bewusster und merke trotzdem: Ich entdecke immer wieder neue Rezepte, die mich überraschen. Dieser Lebkuchen ohne raffinierten Zucker ist eines davon. Er ist saftig, würzig, dicht und intensiv im Geschmack. Ein echter Lebkuchen. Kein Ersatz, kein Kompromiss.

Was ihn für mich besonders macht: Er schmeckt frisch sehr gut. Und er hält sich. Im Kühlschrank gelagert bleibt er mehrere Tage saftig. Die Konsistenz wird fester, die Gewürze verbinden sich stärker, der Geschmack wird runder. Genau das mag ich.

Lebkuchen ohne raffinierten Zucker: warum ich anders süße

Klassischer Lebkuchen enthält meist viel raffinierten Haushaltszucker. Der sorgt zuverlässig für Süße, Volumen und Bräune. Ernährungsphysiologisch liefert er vor allem eines: schnell verfügbare Energie.

Raffinierter Zucker besteht nahezu ausschließlich aus Saccharose. Er enthält keine Ballaststoffe und keine relevanten Mikronährstoffe. Wird er gegessen, gelangt der enthaltene Zucker schnell ins Blut. Der Blutzucker steigt entsprechend rasch an und wird anschließend wieder reguliert.

Viele Menschen nehmen diese Schwankungen wahr. Als Energietief, als erneuten Appetit oder als innere Unruhe. Gerade in den Wechseljahren berichten viele Frauen, dass sie sensibler auf solche Blutzuckerverläufe reagieren als früher. Nicht dramatisch, aber spürbar.

Deshalb habe ich angefangen, beim Backen genauer hinzuschauen, womit ich süße.

Warum Datteln beim Süßen eine andere Rolle spielen

Datteln sind süß. Sie enthalten Glukose und Fruktose. Der Unterschied zu raffiniertem Zucker liegt nicht in der Zuckermenge allein, sondern in der Zusammensetzung des Lebensmittels.

Datteln enthalten neben Zucker auch Ballaststoffe sowie kleinere Mengen an Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium. Ballaststoffe verlangsamen die Verdauung und damit auch die Aufnahme des enthaltenen Zuckers. Der Blutzucker steigt dadurch in der Regel gleichmäßiger an als bei isoliertem Haushaltszucker.

Fruktose wird überwiegend in der Leber verstoffwechselt. In moderaten Mengen, eingebettet in ein ballaststoffreiches Lebensmittel wie Datteln, ist das für gesunde Menschen gut regulierbar. Entscheidend bleibt die Menge. Datteln sind energiereich und keine Süßigkeit für unbegrenzten Verzehr.

Ihr Vorteil liegt darin, dass sie Süße mit Struktur liefern. Sie bringen Saftigkeit, Bindung und Geschmackstiefe in Backwaren. Genau das nutze ich in diesem Lebkuchen ohne raffinierten Zucker.

Warum mir diese Art zu backen gerade in den Wechseljahren guttut

In den Wechseljahren verändert sich das eigene Körpergefühl. Viele Frauen nehmen deutlicher wahr, wie sie sich nach dem Essen fühlen. Süßes kann schneller zu viel sein oder sich weniger stabil anfühlen.

Ich habe für mich festgestellt, dass mir Gebäck besser bekommt, wenn die Süße Teil eines Ganzen ist. Wenn sie nicht isoliert steht, sondern eingebettet ist in Zutaten, die auch Sättigung und Substanz liefern. Dieser Lebkuchen ohne raffinierten Zucker passt genau dazu. Er ist gut portionierbar, sättigend und fühlt sich nicht schwer an.

Lebkuchen ohne raffinierten Zucker: das Rezept

Zutaten (16 Lebkuchen):

300 g Medjoul Datteln
100 g Apfelmark
2 EL Haselnussmus .. ca. 30 g
130 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Hafermehl
2 EL Leinsamen .. ca. 15 g
1 TL Backpulver .. ca. 5 g
½ TL Natron
1 EL Kakao .. ca. 10 g
2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Zimt
Orangenabrieb
30 g getrocknete Aprikosen
1 EL Ahornsirup

Für Glasur:
150g dunkle Schokolade ohne Zucker (z.B. mit Datteln gesüßt)
1 TL Kokosöl

Zubereitung:

Die Datteln fein hacken oder zu einer Paste mixen. Mit Apfelmark, Haselnussmus und Ahornsirup verrühren. Die trockenen Zutaten mischen und unterheben. Zum Schluss Aprikosen und Orangenabrieb einarbeiten.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen. Der Lebkuchen darf innen saftig bleiben.

Schoko Glasur: Schokolade mit Kokosöl schmelzen, über die Lebkuchen gießen.

Nährwerte pro Portion
(1 Lebkuchen)

Kalorien: 255 kcal
Eiweiß: 5,5 g
Fett: 15,5 g
Kohlenhydrate: 22,7 g
Ballaststoffe: 4,7 g

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Fazit

Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit
Dieser Lebkuchen schmeckt frisch sehr gut. Gleichzeitig ist er ein Gebäck, das sich hervorragend lagern lässt. Im Kühlschrank hält er sich mehrere Tage. Die Konsistenz wird fester, die Gewürze intensiver.

Für mich macht genau das den Unterschied. Er lässt sich vorbereiten, portionieren und über mehrere Tage genießen. Ohne Qualitätsverlust.

Variationen
Statt Hafermehl kannst du Mandelmehl verwenden. Der Lebkuchen wird dadurch kompakter und etwas gehaltvoller. Für mehr Süße eignen sich zusätzliche getrocknete Aprikosen oder ein weiterer Esslöffel Ahornsirup.

Dieser Lebkuchen ohne raffinierten Zucker zeigt, wie gut Genuss und bewusste Zutaten zusammenpassen. Süße aus Datteln statt aus Haushaltszucker verändert nicht nur den Geschmack, sondern auch das Gefühl danach. Für mich ist das eine von vielen Möglichkeiten, gutes Essen zu genießen – gerade in den Wechseljahren.

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FAQ

Ist der Lebkuchen zuckerfrei?
Nein. Er enthält natürliche Zucker aus Datteln, Apfelmark und Ahornsirup, aber keinen raffinierten Haushaltszucker.

Enthalten Datteln Fruktose?
Ja. Datteln enthalten Fruktose und Glukose. Entscheidend ist die Menge und die Kombination mit Ballaststoffen.

Warum wirkt sich raffinierter Zucker anders auf den Blutzucker aus?
Weil er keine Ballaststoffe enthält und deshalb schneller aufgenommen wird.

Wie lange hält sich der Lebkuchen?
Im Kühlschrank mehrere Tage. Geschmack und Konsistenz entwickeln sich weiter.

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